Dekorative Kosmetik erzielt zweistellige Zuwachsraten

Montag, 09. August 1999

Nach Jahren der Stagnation hat der Gesamtmarkt Kosmetik und Körperpflege 1998 wieder ein Plus von rund 4 Prozent auf 17,7 Milliarden Mark erzielt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Axel-Springer-Verlags, Hamburg, die für die nächsten beiden Jahre ebenfalls von einem moderaten Wachstum ausgeht. Das gute Gesamtergebnis sei vor allem der dekorativen Kosmetik zu verdanken, die ein Plus von 17 Prozent auf 1,8 Milliarden Mark erreichte. Damenparfums und -düfte kamen auf ein Volumen von 1,5 Milliarden Mark (plus 3,5 Prozent), Herrenkosmetik erzielte ein Plus von 2,6 Prozent auf fast 1,4 Milliarden Mark. Mit knapp 3,8 Milliarden Mark (plus 3 Prozent) ist Hautpflege das größte Marktsegment, gefolgt von Haarpflege (plus 2,5 Prozent auf 3,3 Milliarden Mark) und dem Segment Zahn- und Mundpflege, das um 0,6 Prozent auf 2,1 Milliarden Mark zurückging. Die Werbeinvestitionen der Kosmetikindustrie stiegen im ersten Quartal 1999 wieder um 15,9 Prozent, nachdem sie 1998 um 4,8 Prozent auf 1,9 Milliarden Mark zurückgefahren wurden. Die Big Spender sind Marktführer wie Procter & Gamble, L'Oréal Deutschland, Beiersdorf sowie Schwarzkopf & Henkel, deren Werbeausgaben sich im dreistelligen Millionenbereich bewegen.
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