Daimler-Chrysler legt zweistellig zu

Mittwoch, 31. März 1999

Der fusionierte Automobilkonzern Daimler-Chrysler konnte im Geschäftsjahr 1998 seinen Umsatz um 12 Prozent auf 258 Milliarden Mark steigern. Das Konzernergebnis lag bei 9,4 Milliarden Mark - das entspricht einer Steigerung von 19 Prozent. Bereinigt um die Aufwendungen für den Merger erhöhte sich dieses Ergebnis sogar um 29 Prozent auf 10,2 Milliarden Mark. Den größten Zuwachs unter den einzelnen Geschäftsfeldern verbuchte die Nutzfahrzeuge-Sparte von Mercedes-Benz. Ihr Operating Profit stieg um 177 Prozent auf 1,9 Millionen Mark. Vorstandsvorsitzender Jürgen E. Schrempp bezeichnete dieses Ergebnis "als Beweis einer gelungenen Integration". Die meisten Integrationsprojekte sollen bereits bis zum Ende des Jahres 2001 abgeschlossen sein. Für das laufende Geschäftsjahr wird mit Synergieeffekten in Höhe von 2,5 Milliarden Mark gerechnet. Für die ersten beiden Monate 1999 meldet Daimler-Chrysler eine Umsatzsteigerung von 6 Prozent auf 40 Milliarden Mark. Insgesamt rechnet der Konzern mit einem geringeren Wachstum als im Vorjahr. Der Umsatz wird voraussichtlich um 4 Prozent auf 267 Milliarden Mark steigen.
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