Daimler Benz will Aktienumtausch ankurbeln

Mittwoch, 16. September 1998

Auch wenn 80 Prozent der Anleger Institutionen sind, wendet sich Daimler-Benz mit einer Printkampagne an Aktionäre, um eine gute Quote beim Tausch in Daimler/Chrysler-Papiere zu erzielen. Damit der Merger genehmigt wird, braucht das Unternehmen eine 75-Prozent-Quote; angestrebt sind allerdings 90 Prozent, um ein günstigeres Bilanzierungsverfahren anwenden zu dürfen. Springer & Jacoby, Hamburg, hat den fünf Motive umfassenden Auftritt entwickelt. Darin greift die Agentur Schlagzeilen der letzten Monate auf, in denen die Wirtschaftspresse die spektakuläre Hochzeit der Autokonzerne feiert. Die Motive werden in der Tagespresse und in Magazinen zu sehen sein. Darüber hinaus hat sich Daimler auch in einem Mailing an Anleger gewandt, in dem der technische Ablauf des Aktientausches und die Vorteile des Mergers erklärt werden.
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