DWS-Kampagne soll Verunsicherung vorbeugen

Mittwoch, 15. März 2000

Nach der Fusion von Deutscher Bank und Dresdner Bank soll die Deutsche-Bank-Tochter DWS an die Allianz verkauft werden. Die Fondsgesellschaft reagierte sofort und unterbrach die erst Ende Februar gestartete Kampagne. In überregionalen Tageszeitungen wie "FAZ", "SZ", "Welt" und "WamS" werden im Rahmen der Zwischenkampagne etwa zwei Wochen lang Anzeigen geschaltet. Die TV-Spots der ursprünglichen Kampagne bleiben unverändert. Der Anzeigenstil der Kampagne setzt sich auch in der Unterbrechung fort, nur der Slogan wechselt: "Auch bei neuen Strömungen die Nummer eins". Damit will die DWS eine mögliche Verunsicherung, die durch die Bankenfusion entstehen könnte, erst gar nicht aufkommen lassen. "Uns war sehr wichtig, möglichst schnell zu reagieren", betont Marketingleiter Rainer Zieschang. Für Kampagne und Zwischenkampa- gne ist die Frankfurter Agentur McCann-Erickson verantwortlich.
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