DDV-Mitgliederversammlung lehnt neuen Verbandsnamen ab

Dienstag, 16. Juni 1998

Auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Direktmarketing-Verbands (DDV) zeigten sich die Mitglieder durchweg zufrieden mit der Verbandsreform und der Arbeit ihres Vorstandes. Einigkeit herrschte auch bei der Entscheidung, künftig die Jahrestagungen in Berlin abzuhalten. Kontrovers diskutiertund letztlich abgelehnt wurde allerdings die Umbenennung des DDV in Deutscher Dialogmarketing-Verband. Außerdem konnte die Verbandsspitze ihren Mitgliedern nicht wie geplant den neuen geschäftsführenden Präsidenten vorstellen, der ab April 1999 in Personalunion die Aufgaben von DDV-Geschäftsführer Hasso Herbst und Präsident Friedhelm Lammoth übernehmen soll. Bei der anschließenden Jubiläumsgala im Wiesbadener Kurhaus wurden unter anderem auch die Ergebnisse einer Bielefelder Emnid-Studie präsentiert, die beweisen, daß Dialogmarketing in den Unternehmen zur Chefsache wird. Bei 56 Prozentder 300 befragten Firmen schaltet sich der Geschäftsführer oder Inhaber persönlich ein, wenn strategische Entscheidungen über Dialogmaßnahmen anstehen. Aus Sicht der Experten werden sowohl das Direktmarketing (76 Prozent) als auch PR-Maßnahmen (56 Prozent) in Zukunft an Bedeutung gewinnen, der klassischen Werbung wird lediglich von 22 Prozent der Befragten ein wachsendes Gewicht zugebilligt. Die übrigen Ergebnisse stehen in HORIZONT 25/98.
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