Cunnilingus-Kommunikation: Wie Axe mit Restaurant-Sex Haargel verkauft

Donnerstag, 12. Juli 2012
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Wenige Marken haben in ihrer Werbegeschichte so konsequent auf den Grundsatz "Sex sells" gesetzt wie Axe. Doch bisher hat sich die Unilever-Marke in ihrem Umgang mit der Erotik verhalten, wie ein Hollywood-Regisseur der 50er Jahre: Sobald das erotische Knistern zur offenen Flamme wird, werden die Kameras abgeschaltet. Das ändert sich allerdings in einer aktuellen Filmkkooperation, dank eines oralsex-erprobten Teddybärs. Besagter Teddybär ist Ted, der animierte Star der gleichnamigen Filmkomödie des amerikanischen Comedy-Gurus Seth McFarlane. Der Film, der in Deutschland Anfang August anlaufen wird, verfolgt die Abenteuer eines Teddybärs, der durch ein Wunder zum Leben erwacht, um seinen damaligen kindlichen Besitzer vor bösen Schläger zu beschützen. Viele Jahre später ist der Held der Kinderzeit allerdings zum sexbesessenen Ex-Promi mit einem ernsthaften Drogenproblem abgestiegen, der es sich auf Kosten seines inzwischen erwachsenen Besitzers gutgehen lässt.

Axe nutzte die Komödie in den USA für eine begleitende Onlinevideo-Kampagne mit dem Claim "With Teddy-bear-hair you can get away with anything", in der der Bär die Rolle des begehrenswerten Frauenschwarms übernimmt.

Dabei wird der "Messy hair"-Look, den Axe Hair verspricht, wortwörtlich interpretiert. Während die Axe-Verwender in den normalen Werbeauftritten sich darauf beschränken, eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf das andere Geschlecht zu haben, geht der Teddybär von der Attraktion zur Aktion über. In der von der Chicagoer Agentur Walton Isaacson entwickelten Kampagne kommt es in einem Clip zum Schäferstündchen auf dem Restauranttisch, im anderen Clip erprobt der Bär seine Zungenfertigkeit unter der Tischdecke. cam

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