Comeback zum Feiertag: Motorola outet sich als Google-Tochter

Mittwoch, 03. Juli 2013
Motorola wirbt mit nationalem Pathos für sein neues Moto X
Motorola wirbt mit nationalem Pathos für sein neues Moto X

Motorola meldet sich zurück. Einen Tag vor dem amerikanischen Unabhängigkeitstag und dem langen Independence Day Weekend hat der Handy-Pionier eine Printkampagne in US-Tageszeitungen gestartet. Das Besondere daran: Erstmals wird in einem werblichen Auftritt sichtbar, dass die Marke zu Google gehört. Und erstmals wirbt die Marke damit, dass das neue Smartphone in den USA entwickelt worden ist und dort auch produziert wird. Für Moto X, wie das Modell heißt, setzt Motorola stark auf auf die nationale Komponente. Damit setzt sich die Google-Tochter gezielt von Wettbewerbern wie Samsung, HTC und Nokia ab. Motorola geht auch noch einen Schritt weiter als Apple. Die Kultmarke wirbt seit Anfang Juni mit "Designed by Apple in California". Produziert werden die iPhones und iPads aber nach wie vor nicht im Silicon Valley, sondern in China. Motorola versucht hingegen mit einem emotionalen Text die Kunden zu überzeugen, auch wenn bislang nicht klar ist, wann das Modell auf den Markt kommt. Von Herausforderungen ist die Rede. Dass andere sagen, das sei nicht realisierbar, aber Motorola sich davon nicht abschrecken lasse. Und davon, dass die Marke ihren Kunden ermöglicht, ein Mobiltelefon nach ihren eigenen Vorstellungen zu designen. Die Anzeige erscheint in "USA Today", "The New York Times", "The Wall Street Journal" und "The Washington Post".

Kreiert hat die Kampagne die New Yorker Agentur Droga5, unterstützt von Digitas (Publicis Group). 2012 hatte Google Motorola für 12,4 Milliarden US-Dollar übernommen. mir
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