Coke und Procter verändern Bedingungen ihres Joint Ventures

Donnerstag, 16. August 2001

Der Konsumgütergigant Procter & Gamble und der Softdrinkriese Coca-Cola haben ihren Plan aufgegeben, die Saft- und Snackmarken der Konzerne gemeinsam zu produzieren und zu vermarkten (HORIZONT 9/2001). Die Zusammenarbeit konzentriert sich nun auf die Entwicklung neuer Produkte. Anfang des Jahres wurde der Deal der Marktriesen, die zu je 50 Prozent am Joint Venture beteiligt sind, mit einem hochgerechneten Jahresumsatz von 4,2 Milliarden Dollar Jahresumsatz geschlossen.

Ziel der Zusammenarbeit war es, das Volumen binnen zwei Jahren auf 5 Millarden Dollar zu steigern. Analysten sagten voraus, dass die Forschungs- und Entwicklungskompetenz von Procter, von der Coke zehren wollte, das globale Distributionsnetzwerk des Softdrinkgiganten nicht aufwiege. Coca-Cola wollte die Marken Minute Maid, Hi-C, Five Alive, Fruitopia, Cappy, Sonfil und Qoo, Procter die Fruchtgetränke Sunny Delight und Punica sowie die Kartoffelchipsmarke Pringles in den Topf des Joint Ventures werfen.
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