Coca-Morgana: Coke inszeniert zum Super Bowl ein Rennen durch die Wüste

Mittwoch, 23. Januar 2013
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Für die Amerikaner geht es am 3. Februar in New Orleans eigentlich darum, wer in diesem Jahr den Super Bowl gewinnt. Für Coca-Cola hingegen geht es um etwas ganz anderes: Nämlich darum, ob sich Cowboys, Showgirls oder Outlaws durchsetzen. Der weltgrößte Brausehersteller nutzt das größte amerikanische Sportereignis für eine eigene Show: das vermutlich heißeste Rennen zu einer Coca-Cola-Flasche. Ort des Geschehens ist eine Wüstenlandschaft. Hier treffen die drei Gruppen aufeinander. Und schon ziemlich schnell wird klar, dass sich weder die Kuhtreiber noch die Mädels oder die Mad-Max-Kopien etwas schenken werden. Der 60-Sekünder, mit dem Coca-Cola gestern das Wettrennen im TV eröffnete, hat jetzt schon so manche Gemeinheit parat. Ab heute können die Zuschauer entscheiden, wer das Rennen gewinnt, welche fiesen Fallen es noch gibt, wer von den drei Gruppen öfters in den Sand beißen muss.

Coca-Cola zieht dabei die Geschichte über verschiedene Kommunikationskanäle. Neben der Website kommen etwa Twitter und Instagram zum Einsatz, die sich leicht während der Super-Bowl-Übertragung nebenbei auf dem Tablet oder dem Smartphone bedienen und beobachen lassen. "Der zweite Bildschirm ist eine große Sache für uns", sagt denn auch Stuart Kronauge, President of Sparkling Beverage bei Coca-Cola. "Es spielt keine Rolle, ob die Verbraucher TV, Mobile oder Tablet nutzen, wir müssen einfach dort sein."

Die Kreation der Super Bowl-Kampagne, die diesmal auf den Eisbären verzichtet, stammt vom langjährigen Kreativpartner Wieden + Kennedy in Portland, Oregon. Wer das Rennen gewinnt, ist bis zum Schlusspfiff des Super Bowls völlig offen. Bis dahin können die User abstimmen und in die Handlung eingreifen. Trotzdem muss keiner lange auf das Endergebnis warten. Der Spot mit dem Sieger soll  unmittelbar nach dem Schlusspfiff zu sehen sein. In Echtzeit sozusagen. Eben eine ziemlich heiße Sache.  mir
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