Coca-Cola taucht mit "Open Happiness"-Kampagne in virtuelle Welt ein

Freitag, 23. Januar 2009
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Optimismus, Freiheit und Streben nach Glück - die zentralen Attribute des American Way of Life spiegeln sich seit jeher in den Kampagnen von Coca-Cola wider. Claims wie "You can't beat the feeling", "Enjoy the real thing", "Life tastes good" oder "The Coke side of life" sind Klassiker der Gute-Laune-Werbung. Gute Laune und Optimismus braucht man zurzeit mehr denn je. Das Soft-Drink-Unternehmen hat dies erkannt. Wie bereits gemeldet, startet der Brausehersteller eine weltweite Kampagne mit dem Slogan "Open Happiness". Zwei Spots, kreiert von Wieden & Kennedy in Amsterdam, gehen nun in den USA auf Sendung. In Deutschland startet die Kampagne erst im Sommer. Das erste Commercial "Avatar" zeigt einen jungen Mann bei einem Spaziergang durch die City. Dort trifft er auf Leute, die sich, vertieft in digitale Welten, in virtuelle Figuren verwandeln. Als er an einer Bar gleichzeitig mit einem Avatar zu einer Flasche Coke greift, verwandelt sich die 3-D-Figur wieder in eine menschliche Frau. Coca-Cola hat sie in die reale Welt zurückgeholt. Der 1-Minüter spiele das Gefühl der Isolation an, die viele Menschen im digitalen Zeitalter hätten, so Katie Bayne, CMO von Coke Nordamerika.

Im zweiten Spot "Heist" (zu deutsch: Raub) hält ein Mann seinen Mittagsschlaf auf einer Wiese. Auf einer kunterbunt-fröhlichen Jagd stehlen ihm digital animierte Grashüpfer, Bienen, Marienkäfer und Schmetterlinge eine eiskalte Coke-Flasche. Im Hintergrund ertönt die Musik aus dem Kindermärchen "Peter und der Wolf". Für Commercials hat die New Yorker Agentur verschiedene Stile und animierte Effekte verwendet.

Mit einem dritten Spot will der Brausehersteller seine Marke Coke Zero pushen. Der 30-Sekünder wird beim diesjährigen Super Bowl, dem Endspiel in der National Football League (NFL) am 1. Februar, geschaltet. Verantwortliche Agentur ist Crispin Porter & Bogusky. jm
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