Coca-Cola-Chefin Guillaume-Grabisch: "Unser Etat zeigt klar nach oben"

Donnerstag, 20. September 2007
Schiebt Fruitopia-Kampagne an: Béatrice Guillaume-Grabisch
Schiebt Fruitopia-Kampagne an: Béatrice Guillaume-Grabisch

Mit dem vor zwei Tagen angekündigten Einstieg in den Saftmarkt will Coca-Cola Deutschland das Geschäft ankurbeln. Nach der Übernahme von Apollinaris im vergangenen Jahr setzt der Berliner Getränkekonzern damit einen weiteren Schwerpunkt in einem Wachstumssegment. "Auf dem Weg zur Total Beverage Company im alkoholfreien Bereich ist unser Softdrinkangebot nur ein Teil der Antwort, die wir dem Endverbraucher geben können", sagt Deutschland-Chefin Béatrice Guillaume-Grabisch im HORIZONT-Interview. Die Kampagne, die den Launch von "Fruitopia by Minute Maid" begleitet, startet im Oktober mit Anzeigen und Plakaten (Kreation: McCann-Erickson, Berlin). Zum Jahresende hin soll ein TV-Spot folgen. Mit dem Launch des Fruchtsaftes zielt Coca-Cola in der ersten Phase auf den Bereich "Away from Home" ab, das klassische Retailgeschäft soll Anfang 2008 angegangen werden.

Über das Budget schweigt sich das Unternehmen aus - klar aber ist, dass die Investitionen für "Fruitopia by Minute Maid" zusätzlich zu einem 2007 insgesamt gestiegenen Marketing-Etat kommen. Guillaume-Grabisch: "Wenn Sie sich anschauen, was wir an zusätzlicher Produkt- und Markenunterstützung haben - beispielsweise für Apollinaris, die Zero-Range oder auch Fruitopia - dann ist klar, dass unser Etat nach oben zeigt." Im vergangenen Jahr investierte der Konzern laut Nielsen Media Research brutto knapp 95 Millionen Euro in klassische Werbung. mh

Das vollständige Interview und alles zur Einführung der neuen Saftmarke lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 38/2007, die am heutigen Donnerstag erscheint.

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