Chrysler will mit erster Imagekampagne in Deutschland durchstarten

Mittwoch, 23. Oktober 2002

Um das Image von Chrysler in Deutschland zu verbessern, startet die Daimler-Chrysler-Vertriebsorganisation Deutschland (DCVD) in der kommenden Woche erstmals eine Markenkampagne. "Wir wollen mit der Kampagne das Fundament für den weiteren Markenaufbau von Chrysler in Deutschland legen", beschreibt Tonio Kröger das Ziel des Auftritts, der auch von anderen europäischen Ländern adaptiert werden soll. Als Markenkern macht der Leiter Marketingkommunikation der DCVD das außergewöhnliche Design und die Technik aus.

Um diesen zu kommunizieren, hat er zusätzlich zum für 2002 veranschlagten Daimler-Chrysler-Budget einen deutlich einstelligen Millionen-Euro-Betrag losgeeist. Ab Montag kommender Woche werden zwölfseitige Beihefter beziehungsweise Beileger geschaltet, die mit der Frage beginnen, "Was sind das eigentlich für Leute, die Chrysler fahren?" und mit einer tabellarischen Kurzfassung der Chrysler-Historie enden. Die Antwort auf die Frage geben die dazwischen liegenden Seiten, auf denen Größen wie Marylin Monroe ("Manchmal sind es Göttinnen"), James Dean ("Manchmal sind es Rebellen") und Ernest Hemingway ("Manchmal sind es Draufgänger") zu sehen sind.

Im Anschluss an die Beihefter folgen Motive, in denen die technischen Innovationen Chryslers inszeniert werden. Zu sehen sind die Anzeigen, die von der Werbeagentur KNSK entwickelt wurden, in der Publikumspresse in Titeln wie "Spiegel", "Stern" und "Bunte" sowie in der überregionalen Tagespresse. Ob der Auftritt um TV-Spots ergänzt wird, ist bislang noch nicht endgültig entschieden. Mehr zur ersten Chrysler-Imagekampagne lesen Sie in HORIZONT 43/2002, das am Donnerstag dieser Woche erscheint.
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