Chrysler baut um und investiert

Donnerstag, 11. September 2008
Chrysler überprüft seine Modellpalette
Chrysler überprüft seine Modellpalette
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Fahrzeugmodell Jim Press Dodge Daimler USA Cerberus


Der US-Autobauer Chrysler will 2010 sieben größere Fahrzeugmodelle vorstellen. Das kündigt Jim Press an. Der Vizepräsident der ehemaligen Daimler Tochter erklärte, dass Chrysler derzeit Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb entwickle. Gleichzeitig überprüft der Autobauer seine Modellpalette. Bereits Ende August hatte Chrysler bekanntgegeben, die Marke Dodge Viper verkaufen zu wollen. Erste Interessenten aus den USA und anderen Ländern hätten bereits Interesse signalisiert. Ebenso stehen die sich ähnelnden Modelle Dodge Caravan und Chrysler Town & Country auf dem Prüfstand.

"Wir geben für beide Modelle jährlich 100 Millionen Dollar im Marketing aus", erklärt Press. Sollte keiner der beiden Minivans aus dem Programm genommen werden, will Chrysler eines der beiden Modelle künftig kleiner bauen, um verstärkt jüngere Kunden anzusprechen.

Vor einem Jahr hatte der Deutsche Autobauer Daimler rund 80 Prozent der Anteile an der verlustreichen Tochter Chrysler an den Finanzinvestor Cerberus verkauft. mir

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