Bwin muss auch in Bremen von den Trikots

Mittwoch, 13. September 2006

Erneuter Schlag für Bwin: Das Oberverwaltungsgericht Bremen hat dem privaten Sportwettenanbieter die Werbung für sein Angebot im Eilverfahren untersagt. Damit darf Bundesligist Werder Bremen künftig auch im eigenen Bundesland nicht mehr für seinen Hauptsponsor auf Trikots und Co. werben. Laut Jörg Wacker, Direktor Bwin, ist die Entscheidung "ein weiterer Beitrag zu einem Flickenteppich rechtlicher Entscheidungen zum Thema Sportwetten". Leidtragende seien die Vereine und Partner. Bwin steckt einen Großteil seines Marketingbudgets von über 50 Millionen Euro in das Sport-Sponsoring. Rund sechs Millionen Euro soll Werder Bremen jährlich dafür bekommen, dass der Club das Logo der Firma auf den Trikots und Stadionbanden präsentiert. Für die Heimspiele will der Wettanbieter gemeinsam "eine pragmatische Lösung finden", so Wacker. mh



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