Burger King rutscht hinter McDonald’s ab

Freitag, 30. April 2010
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Burger King kann im Kampf der Bulettenbruzzler keinen Boden gutmachen – im Gegenteil. Während sein schärfster Rivale McDonald’s kürzlich satte Gewinne einstrich, muss Burger King im dritten Geschäftsquartal (Ende März) einen Gewinnrückgang von 13 Prozent auf 41 Millionen Dollar hinnehmen. Der Umsatz sank um 1 Prozent auf 597 Millionen Dollar. Verantwortlich für das Ergebnis sei das schlechte Wetter, so Burger-King-Chef John Chidsey. Dieses verdarb insbesondere den amerikanischen Kunden den Appetit.

Marktführer McDonald's dagegen steigerte seinen Gewinn zuletzt um 11 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar, seinen Umsatz um 10 Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar.

Burger King mit Deutschlandsitz in München kann somit offenbar nicht von seiner Expansionsstrategie und dem Markenrelaunch profitieren. Im vergangenen Quartal eröffnete der Konzern 37 neue Filialen. Damit ist die Anzahl auf insgesamt 12.115 Läden gestiegen. 2010 sollen noch weitere dazukommen. Im Herbst vergangenen Jahres hat die Kette einen Markenrelaunch durchgeführt und positioniert sich seither als traditioneller Burger-Brater, der mit seiner Kernkompetenz - gegrilltes Rindfleisch - die hartgesottenen Burger-Fans ansprechen will. jm
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