Burger King hat Debatte um gesundes Essen satt

Mittwoch, 12. Oktober 2005

Im Streit mit Politikern und Verbänden um politisch korrekte Werbung und gesunde Ernährung zeigt sich Burger King jetzt als letzte aufrechte Marke. Die Fastfoodkette hat sich aus der Debatte verabschiedet.In Großbritannien zeigte die Kette jetzt der Food Standards Agency (FSA) eine lange Nase. Während FSA, Industrie und Regierung über die Reduzierung von Salz, Zucker und Fett in Lebensmitteln debattieren, um sie gesünder zu machen, vermeldete Burger King, es wolle die Burger stattdessen so geschmackvoll wie möglich machen. Auf Salz, Zucker und Fett will das Unternehmen daher nicht verzichten. Zudem kündigte das Unternehmen an, es plane ein "Enormous Omelette Sandwich". In den USA bereits auf der Speisekarte enthält das Omelett 740 Kalorien mit zwei Scheiben Käse, zwei Eiern, Schinkenstreifen und Würstchen sowie knapp 5 Gramm Salz. Das Rezept klingt wie eine Kriegserklärung an die FSA, die in diesen Tagen eine Aufklärungskampagne gegen einen übermäßigen Einsatz von Salz beim Essen startet. ork



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