Bundesrechnungshof kritisiert die Arbeit der CMA

Mittwoch, 11. Juli 2007

Der Bundesrechnungshof wirft der Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) in Bonn Verschwendung vor. Dies geht aus einem internen Papier hevor, aus dem die "Zeit" zitiert. Danach wird eine Vielzahl von Maßnahmen bemängelt, die "gegen interne Vorgaben verstießen, unwirtschaftlich oder weitgehend wirkungslos waren". So sei im August 2004 ein Containerschiff mit überdimensionalen Biergläsern dreit Tage mit dem Slogan "Probiert mal Deutsches Bier" auf dem Rhein unterwegs gewesen. Kostenpunkt: 83.000 Euro. "Wir halten es aufgrund des stark beworbenen Biermarktes nicht für notwendig, weitere Gemeinschaftswerbung durchzuführen", heißt es in dem Bericht.

Die CMA wird mit einer Zwangsabgabe der Landwirte finanziert, um Werbung für landwirtschaftliche Produkte zu machen. Die Organisation steht seit längerer Zeit in der Kritik vieler Bauern, die den Zweck nicht für erfüllt oder nicht für sinnvoll halten. kj
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