Bundesliga steigert Umsatz auf über 2 Milliarden Euro

Mittwoch, 23. Januar 2013
Die Bundesliga hat erstmals mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz gemacht
Die Bundesliga hat erstmals mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz gemacht


Die Fußball-Bundesliga hat in der Saison 2011/2012 erstmals mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz gemacht. Insgesamt erzielten die 18 Vereine der ersten Liga einen Gewinn in Höhe von 55 Millionen Euro. Die größten Umsatzbringer waren dabei erneut die Bereiche Werbung und Medien. Das geht aus dem heute in Frankfurt von der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorgestellten Bundesliga Report 2013 hervor. Insgesamt konnten die 36 Vereine und Kapitalgesellschaften des Liga-Verbands den Umsatz zum achten Mal in Folge steigern und erzielten zusammen Erlöse in Höhe von 2,46 Milliarden Euro. Der Löwenanteil von 2,08 Milliarden Euro entfiel dabei auf die 18 Vereine der Bundesliga. Hier wiesen 14 von 18 Vereinen einen Gewinn aus. Die 2. Bundesliga erzielte mit 384,5 Millionen Euro in der vergangenen Saison einen neuen Rekordumsatz - unter dem Strich machten die Vereine der 2. Liga allerdings einen Verlust in Höhe von 18,8 Millionen Euro. Zehn von 18 Clubs wiesen einen Gewinn aus.

Die wichtigsten Umsatzbringer sind nach wie vor die Bereiche Medien mit einem Umsatzanteil von 26,24 Prozent und Werbung mit einem einem Anteil von 26,58 Prozent. Der Umsatzanteil des Bereichs Merchandising wuchs von 4,08 auf 4,51 Prozent.

"Die Bundesliga ist für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet", kommentiert DFL-Chef Christian Seifert das Ergebnis. "Ligaverband, DFL und Clubs werden intensiv daran arbeiten, den erfolgreichen Weg fortzusetzen. Die Grundlagen dafür bilden weiterhin wirtschaftliche Vernunft sowie gezielte Investitionen in sportliche Leistungsfähigkeit und Infrastruktur." dh
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