Bundesliga meldet Zuschauerrekord

Montag, 16. Juni 2008
Der deutsche Profifußball ist weltweit Spitzenreiter bei den Stadionbesuchen
Der deutsche Profifußball ist weltweit Spitzenreiter bei den Stadionbesuchen

Deutschland ist in Fußball-Stimmung - das zeigt sich nicht nur bei der Europameisterschaft. Der Zuspruch der Fans war in der abgelaufenen Bundesliga-Saison 2007/08 so hoch wie nie: Insgesamt besuchten rund 17,4 Millionen Zuschauer die Stadien der 1. und 2. Bundesliga und bescherten dem deutschen Profi-Fußball damit den siebten Rekord in Folge. Im Schnitt verfolgten 28.485 Besucher die 612 Spiele. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr (28.097) einer Steigerung um rund 1,4 Prozent.

"Der deutsche Profifußball baut damit seine weltweite Spitzenposition bei den Stadionbesuchen aus", sagt Christian Müller, DFL-Geschäftsführer Finanzen und Lizenzierung. "Die Liga bietet den Fans nicht nur den spannendsten Wettbewerb, sondern auch die modernsten Stadien und die bei weitem niedrigsten Eintrittspreise aller Top-Ligen in Europa."

In der Bundesliga haben durchschnittlich 38.975 Zuschauer pro Spiel (Vorjahr: 39.547) beziehungsweise 11,9 Millionen Zuschauer insgesamt (12,1 Millionen) die Stadien besucht. Den leichten Rückgang um 1,5 Prozent führt die DFL darauf zurück, dass im Vergleich zur Vorsaison mehr Clubs mit vergleichsweise kleinen Stadien in der 1. Liga vertreten waren. Der durchschnittliche Eintrittspreis in der Bundesliga betrug 19,47 Euro. Knapp 55 Prozent der verkauften Karten waren Dauerkarten.

Das Zuschauerinteresse in der 2. Bundesliga ist um über 8 Prozent auf ein Rekordniveau mit durchschnittlich 17.995 Zuschauern pro Spiel gestiegen (Vorjahr 16.646). Der durchschnittliche Preis einer Eintrittskarte in der 2. Bundesliga lag bei 13,30 Euro. Rund 48 Prozent der verkauften Karten waren Dauerkarten.
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