Buchverlage spüren die Konjunkturschwäche

Dienstag, 14. Oktober 2008

Wenn morgen die weltgrößte Buchmesse in Frankfurt bis zum 19. Oktober ihre Tore öffnet, wird die Finanzkrise und die schwächelnde Konjunktur neben elektronischen Büchern ein Thema in den Messehallen sein. Die Buchverlage spüren schon jetzt die Zurückhaltung der Kunden beim Bücherkauf. In den ersten neun Monten gingen die Erlöse im Buchhandel um 3,1 Prozent zurück. Branchenkenner erwarten einen weiteren Abwärtstrend. Das ist für die erfolgsverwöhnte Branche ein herber Schlag. Im vergangenen Jahr verbuchten Händler und Buchverleger mit 9,6 Milliarden Euro Rekorderlöse. Die gesunkene Lust der Deutschen am Bücherkauf könnte zudem die Marktbereinigung beschleunigen. So steht beispielsweise seit längerem die Verlagsgruppe Weltbild zum Verkauf. Die katholische Kirche möchte sich gerne von dem Unternehmen trennen. mir
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