Britische Wohlfahrt greift De-Beers-Kette an

Montag, 04. November 2002
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Südafrika London Wohlfahrt LVMH Moët-Hennessy Louis Vuitton


Das Jointventure De Beers LV, das Ende des Monats den ersten Flagship-Store in London eröffnet, wird von der Charity "Survival International" attackiert, die sich für Eingeborene in Südafrika engagiert. Die Organisation hat kurzerhand ein Plakat von De Beers LV überklebt und statt Model Iman einen Buschmann an die entsprechende Stelle gesetzt.

Der Luxusgüterkonzern LVMH Moët-Hennessy Louis Vuitton und die südafrikanische Diamantengruppe De Beers haben das Joint Venture 2001 beschlossen. De Beers will sich künftig auf Förderung, Verkauf und Vermarktung von Rohdiamanten beschränken. Survival International befürchtet hiervon Einschränkungen für die Eingeborenen Südafrikas und will sich mit der Protestaktion dagegen wehren.
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