Branchen rund ums Wohnen sind optimistisch

Dienstag, 15. Februar 2000

Die Verbraucher greifen bei Konsumgütern immer stärker zu Luxusartikeln oder zu Billigprodukten. Das teilte der Geschäftsführer der Messe Frankfurt, Gerhard Gladitsch, wenige Tage vor Beginn der weltweit größten Konsumgütermesse Ambiente mit. Seiner Prognose nach werde sich der Markt in 10 Jahren in 40 Prozent Luxusartikel, 40 Prozent preiswerte Artikel und einen Rest von zehn Prozent für Produkte im mittleren Marktsegment aufteilen. Die vertretenen Branchen beurteilen die Aussichten für 2000 überwiegend positiv. Für Wohnaccessoires wie Leuchten, Bilder und Rahmen wird ein leichtes Plus erwartet, wobei der Export wesentlicher Wachstumsträger bleibt. Der Möbelmarkt sieht dagegen weiterhin leichte Umsatzrückgänge als Folge des anhaltenden Konsumverzichts im Inland. Für Präsente und Schmuck sind die Prognosen positiv. Auch die Hersteller von Schneidwaren (Messern) sowie von Glas erwarten für das laufende Jahr Umsatzzuwächse.
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