Boris Becker fordert 2,3 Millionen Schadenersatz von der FAZ

Dienstag, 21. Februar 2006

Das Landgericht München I befasst sich zur Zeit mit der Schadenersatzklage in Millionenhöhe von Ex-Tennisstar Boris Becker gegen die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ("FAZ"). Diese hatte im Herbst 2001 ohne Beckers Einwilligung mit seinem Foto für ihre Sonntagsausgabe geworben.

In einem fiktiven Layout der Zeitung war sein Gesicht neben der Überschrift "Der strauchelnde Liebling" zu sehen gewesen. Becker hatte bereits einen Anspruch auf Schadensersatz vom Landgericht München I und dem Oberlandesgericht München zugesprochen bekommen. Demnach überwiege Beckers Persönlichkeitsrecht das von der "FAZ" angeführte Grundrecht der Presse- und Meinungsfreiheit. Nun geht es um die Höhe des Schadenersatzes, für den Beckers Anwälte die Verbreitung der betroffenen Werbekampagne zugrunde legen. jh





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