Bingen statt Googeln: Microsoft schiebt neue Kampagne in den USA für Suchmaschine an

Montag, 23. Januar 2012
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<a href='http://video.msn.com/?vid=e0b69573-e6bb-4d7d-b1e9-a949d063e263&mkt=en-us&src=SLPl:embed::uuids' target='_new' title='Bing is for #Doing: Kevin Pearce’s Story'>Video: Bing is for #Doing: Kevin Pearce’s Story</a> Bisher steht Bingen für eine romantische Stadt am Mittelrhein. Die Kommune, die mit dem Slogan wirbt "... einfach romantisch", könnte aber bald als Synonym für die Suche im Internet stehen. Bei den 18- bis 34-Jährigen soll es künftig Bingen statt Googeln. Das jedenfalls hofft Microsoft. Der Softwareriese schiebt seit Sonntag in den USA eine Kampagne an, die die Generation Y von den Vorteilen der Suchmaschine überzeugen soll. 

Allein mit einer effizientere Suche und einem besseren Handling alleine wird man aber Google nicht vom Thron stoßen können. Das zeigen allein schon die aktuellen Kräfteverhältnisse. Während Google auf einen Marktanteil von rund 65 Prozent kommen soll, schafft es Microsoft gerade mal auf 15 Prozent. Deswegen geht der Konzern jetzt einen anderen Weg. "Bing ist for Doing", ist das Leitmotiv des gesamten TV-Auftritts, das gleichzeitig den bisherigen Claim "Bing and decide" ersetzt. Bing, so die Botschaft, soll die Such- und Findmaschine für die neue Entscheidergeneration werden.  Und dafür setzt Microsoft auf Geschichten und Gesichter wie die des Snowboarders Kevin Pearce. 2010 eigentlich für die Olympischen Winterspiele nominiert, zerstörte ein Trainingsunfall all seine Träume vom großen Sieg. Trotz seiner schweren Verletzungen - und das lieben Amerikaner - hat er sich in sein Leben zurückgekämpft, arbeitet heute als Sportmoderator und steht auch wieder auf dem Brett. Weitere Promis, auf die Bing setzt, sind der Freestyle-König Bobby Brown und die Half-Pipe Boarderin Kaitlyn Farrington, zudem soll im Laufe der Kampagne auch der New Yorker Rapper Theophius London zu sehen sein.

Der Auftritt ist die erste klassische TV-Kampagne von Razorfish. Bislang hat die Agentur vor allem die digitalen Auftritte betreut. Laut Kantar Media hat Microsoft für Bing-Werbung im Jahr 2009 107.4 Millionen US-Dollar investiert, ein Jahr später waren es 155,9 Millionen US-Dollar. In diesem Jahr könnte das durchaus mehr werden. Bingen kann das nur Recht sein. mir

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