Billig-Airline Go nimmt Kurs auf Deutschland

Dienstag, 03. November 1998

Der Schlagabtausch zwischen den britischen Billig-Fluglinien geht weiter. Easy Jet wurde jetzt bei der Europäischen Kommission vorstellig, um die Blockade einer 15-Pfund-Offerte des Konkurrenten Go für die Strecke zwischen London und Edinburgh zu erreichen - Begründung: Das Dumping-Angebot des im Sommer gegründeten Konkurrenten sei ein "billiger Trick" und nur möglich, weil Mutter British Airways die Tochter subventioniere. Unterdessen baut Go das Streckennetz weiter aus. Ab 25. November soll es täglich zwei Flüge zwischen München und London-Stanstead geben. Der Standardpreis: 200 Mark. Damit ist Go nach Debonair die zweite Linie, die deutsche Städte anfliegt. Die Billig-Gesellschaften haben dabei nicht mehr nur Privatleute im Visier, sondern auch Geschäftskunden.
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