Biertrinker haben wenig Durst auf Handelsmarken

Donnerstag, 26. August 2004

Beim Bier gehen die Deutschen keine Kompromisse beim Bier: Handelsmarken sind nahezu chancenlos. Mehr als 60 Prozent entscheiden sich für Krombacher, Warsteiner und Co. Auch bei Kaffee und Tee, Zahnpasta, Schokolade, Kakao, Shampoo und Rasierklingen setzt die Mehrheit auf Herstellermarken. Anders verhält es sich dagegen bei Spülmitteln und Nudeln. Hier kauft jeder zweite die günstigere Alternative. Auch bei Marmelade und Honig, Tiefkühlprodukten, Eiern, Milchprodukten und Waschmittel bevorzugen die Befragten eher Handelsmarken. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Emnid-Umfrage unter 1300 Personen ab 14 Jahren für die Düsseldorfer Agentur Mediaedge CIA. Je bekannter die Handelsmarke, desto mehr wird sie gekauft.

Insgesamt wählen 63 Prozent der Deutschen bei ihren täglichen Einkäufen hauptsächlich Handelsmarken. Nur gut 30 Prozent der Käufer setzen auf namhafte Hersteller. Besonders Singles und Ostdeutsche greifen oft zur preiswerten Variante. Aber auch Personen aus Haushalten mit mehr als 3000 Euro Nettoeinkommen achten bei Schnelldrehern auf den Preis: 45 Prozent von ihnen bevorzugen Handelsmarken. Die Mehrheit bevorzugt jedoch Herstellermarken. ork
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