Best Brands 2012: iPhone, HTC, BMW und Amazon sahnen ab

Freitag, 10. Februar 2012
Best Brands 2012: Gewinner, Laudatoren, Partner (Foto: Holger Rauner)
Best Brands 2012: Gewinner, Laudatoren, Partner (Foto: Holger Rauner)
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Jetzt ist es raus. Seit Donnerstagabend stehen die Best Brands 2012 fest. Apples iPhone, HTC, BMW und Amazon sind die diesjährigen Gewinner der Awards, die Serviceplan, GfK, Pro Sieben Sat.1, „Wirtschaftswoche", Markenverband und IQ Media Marketing zum neunten Mal vergeben. Mit dem Preis würdigen die Partner erfolgreiche und innovative Markenführung und zukunftsweisende Kommunikationslösungen. Der Preis wird aufgrund ökonomischer Daten und Verbraucherbefragungen ermittelt. HORIZONT.NET zeigt das Chart mit den Gewinnern.
Bei der Produktmarke löst in diesem Jahr Apple mit seinem iPhone den Vorjahressieger Lego ab, der in diesem Jahr auf Platz 4 landet. Hingegen verbessert sich Nivea um einen Platz nach oben. Zwei mögliche Erklärungen dafür: die vielfältigen und aufmerksamkeitsstarken Werbeaktivitäten zum 100-jährigen Geburtstag der Kultmarke und der Konzentration auf die Hautpflege. Platz 3 in der Kategorie belegt der Gewinner des Jahres 2009, Miele. Die mittelständische Traditionsmarke ist ebenfalls ein Beispiel für kontinuierliche Markenführung.

Die stärksten Bewegungen gibt es in diesem Jahr bei der besten Wachstumsmarke. Sechs Neulinge haben den Sprung unter die Top 10 geschafft, darunter die beiden Erstplatzierten HTC und Aperol. Vor allem der rasante Aufstieg von HTC, vom Auftragsfertiger zur Marke, im Zuge des Smartphone-Booms ist eine der Erfolgsgeschichten des vergangenen zwei Jahre. Nicht minder erfolgreich agiert Campari mit Aperol, der wundersamen Wandlung eines Likörs zu einem Szenegetränk. Auf Platz 3 landet der Vorjahressieger Apple mit seinem iPhone.



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Erstmals haben die Initiatoren 2012 die Beste Unternehmensmarke erhoben. Dabei untersucht die GfK die Reputation deutscher Unternehmen in Deutschland und den wichtigsten Exportländern der fünf bedeutendsten Wirtschaftsräumen. Dazu zählen neben Deutschland, Frankreich, Russland, Brasilien, USA und China. Hier positionierte sich BMW vor Audi und Volkswagen.  Mit Porsche auf Platz sieben und Daimler auf Platz 9 fahren zwei weitere Autobauer unter die Top 10.

In der Sonderkategorie "Beste Händlermarke Non-Food" schaffte es bei den 800 befragten Entscheidern Amazon auf Platz 1. Der Drogeriemarkt DM und die schwedische Kultmöbelfabrik Ikea schafften den Sprung auf die Plätze 2 und 3. Erstaunlich: Mit Budnikowsky auf Platz 5 wählen die Meinungsführer eine Marke unter die zehn Erstplatzierten, die bundesweit nicht vertreten ist. Das könnte an dem Sortiment und der Ausrichtung des Drogeriemarkts liegen und an der Kommunikationsstrategie. So bietet das Unternehmen seit Oktober 2011 als erster deutscher Händler den mobilen Online-Einkauf per QR-Code und Großplakat als virtuelle Verkaufsfläche an U-Bahn-Stationen in mehr als zehn Städten an. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld für Media- und Kommunikationsleistungen verbunden. Die Summe umfasst insgesamt einen Wert von über einer Million Euro. mir

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