Berlin-Board hat sich konstituiert

Mittwoch, 15. August 2007

Mit der konstituierenden Sitzung des Berlin-Boards am heutigen Mittwoch gehen die Pläne für die neue Imagekampagne der Hauptstadt in die nächste Phase. Am Freitag startet die öffentliche Ausschreibung für die Kampagne, mit der Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit die Stadt im In- und Ausland profilieren will. "Berlin ist sehr attraktiv für Menschen aus aller Welt. Wir wollen den Prozess verstetigen und die Marke Berlin positionieren", sagte Wowereit in Berlin. Dem Berlin-Board gehören Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft an, die sich beratend für die Stadt einsetzen wollen. In dem zwölfköpfigen Gremium sitzen Bertelsmanns designierter Vorstandsvorsitzender Hartmut Ostrowski, Axel Springers Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner, Viacom-Deutschland-Chefin Catherine Mühlemann, "FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher, Stadtplaner Sir Peter Hall, Daimler-Manager Eckard Mix, die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin Jutta Allmendinger, der ehemalige Direktor des Wissenschaftskollegs in Berlin Wolf Lebenies, der Genforscher Thomas Tuschl, Architekt Hans Kollhoff, der designierte Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Hermann Parzinger sowie Bayer-Vorstandschef Werner Wennig.

Bis zur nächsten Sitzung des Berlin-Boards im November wollen die vier Untergremien Kultur, Wissenschaft, Stadtentwicklung und Wirtschaft das Arbeitsprogramm des Boards festlegen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen auch die Entwürfe für die Marketingstrategie der Agenturen vorliegen, über die das Board dann entscheidet, das sich vier Mal im Jahr treffen wird. Auch die Marktforschung soll bis dahin vorliegen. Derzeit ermittelt TNS Infratest die Wahrnehmung Berlins im In- und Ausland.

Welche Faktoren die Kampagne betonen soll, ist noch unklar. "Es ist eine Stadt, die sehr stark mit dem Gedanken Freiheit verbunden ist", sagt Wowereit zu den möglichen Schwerpunkten des Auftritts. Auch die Lebensqualität in der Hauptstadt könnte ein Thema sein.

In diesem Jahr steckt das Land rund 600.000 Euro in die Profilierung Berlins, bis 2009 fließen weitere 10 Millionen Euro in die Kampagne. pap











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