Berentzen bringt die Dachmarke wieder auf Wachstumskurs

Dienstag, 26. Februar 2008

Der Spirituosenhersteller Berentzen hat mit der Neupositionierung des Apfelkorns im vergangenen Jahr die Marke wieder auf Wachstumskurs gebracht: 2007 ist der Absatz der Dachmarke Berentzen im Inland um zehn Prozent gestiegen - im Vorjahr stand noch ein Minus von 15,1 Prozent zu Buche. "Die neue Geschäftspolitik ist darauf ausgerichtet, die Ertragskraft durch mehr Markengeschäft zu erhöhen und das Unternehmen nachhaltig profitabel zu machen", sagt der Vorstandsvorsitzende Axel Dahm.

Insgesamt hat der in Haselünne ansässige Spirituosenhersteller einen Konzernumsatz von 185,8 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis (Ebit) von voraussichtlich minus 9,0 Millionen Euro erzielt. Wesentlicher Faktor für das Negativergebnis waren die notwenigen Markeninvestitionen - allein der Marketingetat wurde um 20 Prozent angehoben. Zudem stieg das Geschäft mit Zeit- und Handelsmarken aufgrund bestehender Vereinbarungen, die vor dem Strategiewechsel getroffen wurden, deutlich. Das Volumen im preissensiblen Bereich soll künftig zugunsten des Markengeschäfts gedrückt werden.

Die Berentzen-Gruppe hatte im vergangenen Sommer in einer von Economia in Hamburg betreuten Kampagne den Gutshof wiederbelebt. Darüber hinaus wurde das Produkt "Roter Apfel" eingeführt. 2008 soll die Kampagne fortgesetzt werden, zudem macht Berentzen mit einem ähnlichen Maßnahmenpaket für die Wodka-Marke Puschkin einen weiteren Schwerpunkt auf. mh

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