Bereitschaft zum Wechsel bei Kfz-Versicherungen ist ungebrochen

Donnerstag, 14. Oktober 1999
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GfK Nürnberg


Die Bereitschaft der meisten Versicherungsnehmer, ihre Kfz-Versicherung zu wechseln, ist nach wie vor ungebrochen. Bereits mehr als die Hälfte aller Versicherungsnehmer hat in dem Bereich schon den Dienst von mindestens zwei Versicherern in Anspruch genommen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der GfK-Marktforschung in Nürnberg, bei der 1000 Kfz-Versicherte befragt wurden. Infolge der Einführung der neuen Beitrags-Berechnungsgrundlagen, die viele Befragte positiv beurteilen, begründet sich die hohe Wechselbereitschaft vor allem aus dem Preis, so die Gesellschaft. Auch werde der Preis-Faktor bei den Marketingaktivitäten der Versicherer verstärkt aufgegriffen. Faktoren wie ,,Bekanntheit", ,,Erreichbarkeit des Vertreters" oder ,,mehr Service" verlieren bei Kfz-Versicherungen dagegen an Bedeutung. Von der Entwicklung könnten insbesondere die Direktversicherer profitieren. Für immerhin 30 Prozent der Befragten ist es vorstellbar, einen Vertrag mit einer Direktversicherung abzuschließen.
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