Benq Mobile präsentiert Handymarke

Dienstag, 17. Januar 2006

Im mittleren bis gehobenen Segment will der taiwanesische Unterhaltungselektronikhersteller Benq seine Handymarke Benq Siemens ansiedeln. "Wir werden uns nach oben bewegen", kündigte Clemens Joos, CEO der in München ansässigen Benq-Tochter Benq Mobile, heute bei der Vorstellung der Marke in Berlin an. Benq hatte im vergangenen Jahr die defizitäre Mobilfunksparte des Elektronikriesen Siemens übernommen und will den Bereich bereits bis Jahresende in die schwarzen Zahlen führen. "Profitabilität ist für 2006 unser wichtigstes Ziel", sagte Joos. Dazu kündigt der gebürtige Württemberger für die kommenden Monate 25 bis 30 neue Geräte an. Die erste Kampagne soll im März 2006 für das neue Mobiltelefon EF81 starten und TV, Outdoor, Print, Online und POS-Werbung umfassen (Agentur: Springer & Jacoby, Hamburg). Der Claim lautet "Keep exploring". Die Vereinigung von Siemens und Benq wird grafisch durch das so genannte Squound-Symbol veranschaulicht, das im Logo zwischen den Worten "Benq" und "Siemens" steht. Es soll das Aufeinandertreffen der technischen Fertigkeiten von Siemens mit den emotionaleren Ansätzen von Benq vereinen. Die von Benq bereits verwendete Farbe Lila wird auch zum Erkennungszeichen der Handysparte.

Das Cobranding mit Siemens will Joos beibehalten, bis "der Markenwert von Siemens übertragen ist". Der späteste Zeitpunkt für einen Wechsel ist in fünf Jahren. Dann laufen die mit Siemens vereinbarten Namensnutzungsrechte aus. pap



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