"Be Berlin" versucht sein Glück ohne feste Agenturen

Donnerstag, 26. Juni 2008
Kampagnenmotiv von "Be Berlin"
Kampagnenmotiv von "Be Berlin"

Ohne feste Agenturpartner geht die umstrittene Hauptstadt-Kampagne "Be Berlin" nach den Sommerferien in die nächste Runde. Die Federführung für den Auftritt, den zum Start im März sage und schreibe zehn Agenturen betreuten, ist sang- und klanglos an die Stadtmarketingfirma Berlin Partner übergegangen. Dort koordiniert der neue Kampagnenleiter Michael Sodar das Marketing, in enger Abstimmung mit Richard Meng, Staatssekretär in der Berliner Senatskanzlei. Agenturen sollen in den nächsten Phasen nur noch auf Projektbasis hinzugezogen werden. "Wir können die Kreativexzellenz einzelner Agenturen fallweise nutzen", sagt Sodar in schönstem Marketingdeutsch. Via Ausschreibung will er jedoch nicht darüber entscheiden, welcher Partner zum Zuge kommt. Auf diesem Wege hatte der Senat aus rund 300 Bewerbungen diejenigen Agenturen gefunden, die hinter dem ersten Kampagnenflight standen.

Den Zuschlag hatten seinerzeit die Berliner Dienstleister Embassy, Mapvertise und We Do Communication sowie Namestorm in München für die Gestaltung des Claims erhalten. OMD besorgte die Mediaplanung, Code Couture, A&B Face 2 Net und Jovoto den Internetauftritt. Außerdem waren die Kleinundpläcking Markenberatung und das Institute of Electronic Business beteiligt. Dass die Zusammenarbeit nur auf die erste Phase beschränkt war, hatten weder Agenturen noch Senat oder Berlin Partner explizit bekannt gemacht.

Mehr zu diesem Thema in HORIZONT-Ausgabe 26/2008, die am heutigen Donnerstag erschienen ist. 
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