Bayern macht Geld locker für Standortwerbung

Mittwoch, 25. Oktober 2000

Bayern drückt bei der Werbung um internationale Investoren kräftig aufs Gaspedal. Für das Konzept „Invest in Bavaria“ stellt der Freistaat bis zum Jahr 2004 rund 32 Millionen Mark zur Verfügung. Bayern wolle sich damit künftig weltweit als führende europäische Technologieregion präsentieren, zitiert die Presseagentur DPA den bayerischen Wirtschaftsminister Otto Wiesheu. Als wichtigste Zielgebiete der Werbung nennt Wiesheu die US-Staaten Kalifornien und Massachusetts, außerdem Japan, Korea und die kanadische Provinz Quebec. In Europa sollen mit der Kampagne vor allem Unternehmen aus Frankreich, Benelux und Italien angesprochen werden. Mit der Werbeoffensive will die Staatsregierung die nach eigenen Angaben „bisher schon großen Erfolge bei ausländischen Unternehmen weiter ausbauen und sich damit einen Vorsprung in Europa sichern“. Allein im Bereich Hochtechnologie seien mehr als 800 Firmen aus den USA, Japan und Frankreich mit „mehreren zigtausend Arbeitsplätzen“ im Freistaat tätig. „Man muss mit dem Werben, was einen von anderen unterscheidet“, sagt Wiesheu. Das seien im Freistaat hoch qualifizierte und motivierte Arbeitskräfte, zuverlässige Rahmenbedingungen und Sicherheit sowie Kultur und Landschaft.
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