Bankenkrise, Foodskandal, Abwrackprämie: Deutsche Marken verlieren an Vertrauen

Montag, 07. Dezember 2009
Nivea führt das Vertrauens-Ranking an
Nivea führt das Vertrauens-Ranking an

Ein Jahr nach dem Brankencrash ist das Vertrauen der Deutschen in Marken und Branchen nach wie vor erschüttert. Das zeigt eine Studie der Markenberatung Musiol Munzinger Sasserath in Berlin. Nach der Erhebung unter 1000 Deutschen misstrauen die Bundesbürgern vor allem Telekommunikationsanbietern, Versicherungen und Mineralölgesellschaften.  Laut Studie vertrauen nur 11,7 Prozent der Deutschen Firmen wie der Deutschen Telekom, Vodafone und Co. Die Versicherungen schneiden mit einem Wert von 9,9 Prozent noch schlechter ab. Die Rote Laterne haben die Mineralölgesellschaften mit mageren 4,6 Prozent. Doch diese Branchen sind nicht die einzigen, die unter einem Vertrauensverlust leiden. Bei den Automobilherstellern hat die Abwrackprämie und die damit verbunden Rabattschlachten zu einem Abbau an Vertrauen geführt, bei den Lebensmittelproduzenten blieben Gammelfleisch und Analogkäse nicht ohne Folgen.

Das höchste Vertrauen unter den 20 abgefragten Branchen genießen in Deutschland derzeit die Tageszeitungen mit 41,3 Prozent vor den Brauereien mit 39,1 Prozent und den Lebensmitteldiscountern mit 36,9 Prozent. Bei den 50 untersuchten Markten liegt einmal mehr Nivea unangefochten an der Spitze. Volkswagen führt das Ranking bei den Autobauern an, Aldi bei den Discountern und Google bei den Internetunternehmen. mir
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