Banken verlieren an Vertrauen

Mittwoch, 21. Juli 2010
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Gestern war es die Stiftung Warentest, heute liefert eine Studie der ING-DiBa neues Futter: Das Vertrauen in die Anlageberatung ist bei nahezu drei Viertel der Deutschen im Zuge der Finanzkrise gesunken. Logische Schlussfolgerung: 68 Prozent kümmern sich seither selbst um die eigenen Finanzangelegenheiten. Ähnlich wie bei Stiftung Warentest mangelt es den Befragten dieser Studie deutlich an der Beratungskompetenz: 40 Prozent geben an, dass die Interessen der Bank beziehungsweise Sparkasse bei der Beratung wichtiger genommen werden als die der Kunden.

Insgesamt haben 86 Prozent den Eindruck, dass Finanzangelegenheiten in den letzten Jahren komplizierter geworden sind. 82 Prozent sind sogar der Meinung, dass Finanzprodukte absichtlich so schwer verständlich sind, damit die Banken und Sparkassen die Gebühren besser verstecken können.

Im Auftrag der Direktbank ING-Diba befragte TNS infratest 2500 Bankkunden zwischen 16 und 64 Jahren zu dem Thema "Interessenkonflikt bei Bankberatung". mir
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