BSA sagt Software-Piraten den Kampf an

Dienstag, 09. Mai 2000
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Die Business Software Alliance (BSA) will gegen die illegale Nutzung von Software verstärkt vorgehen. Um in der Bevölkerung ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, startet die Vereinigung, der Unternehmen wie Microsoft, IBM, Intel, Filemaker und Macromedia angehören, eine Kampagne in den deutschen Großstädten Frankfurt, Köln, Hamburg und Stuttgart. Unter dem Slogan "Nur lizenzierte Software beruhigt" soll der Piraterie der Kampf angesagt werden. Auf den Plakaten, konzipiert von der Münchner Agentur Farnholz, Junghanns & Raetzel, werden ergänzend die häufigsten Lizenzvergehen beschrieben. "Wir wollen, dass Unternehmen selbst aktiv werden und prüfen, ob bei ihnen alles mit rechten Dingen zugeht", beschriebt Georg Herrnleben, Regional Manager der BSA für Zentraleuropa, das Ziel der Kampagne. Bereits im vergangenen Jahr schaltete die Allianz im deutschen Technologie-Mekka München – mit positivem Ergebnis: Die Zahl der Hinweise auf den illegalen Einsatz von Software stieg an, ebenso die Visits auf der Website www.bsa.de. Flankierend zu den Plakaten schaltet die BSA Radiospots und informiert per Mailings über die Risiken und Konsequenzen illegaler Software. Zur Zeit richten deutsche Unternehmen mit dem Einsatz von Software, die nicht korrekt lizenziert ist, einen Schaden in Höhe von 839 Millionen Mark an. Demgegenüber erscheinen die 614.000 Mark Schadensersatz, die ertappte deutsche Firmen im vergangenen Jahr zahlen mussten, kaum mehr als ein Anfang.
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