BMW zieht bei den "Besten Autos 2013" an Audi vorbei

Donnerstag, 24. Januar 2013
"AMS"-Leser haben ihre Lieblinge gewählt
"AMS"-Leser haben ihre Lieblinge gewählt

So richtig feierlich dürfte den Vertretern von Audi auf der heutigen Galaveranstaltung "Die besten Autos 2013" in Stuttgart nicht zumute sein. Nur einen der insgesamt zehn ersten Plätze belegen die Ingolstädter. Und auch bei den Imagewerten ist ihre einstige Dominanz gebrochen. Wurmen dürfte die Autobauer, die den Claim "Vorsprung durch Technik" vor sich hertragen, insbesondere der Ansehensverlust beim Kriterium "Fortschrittliche Technik". Das Votum der Leser von "Auto Motor und Sport" (AMS) bescherte ihnen hier eine Erosion von drei Prozentpunkten und damit Rang zwei (59 Prozent). Konkurrent BMW baute seinen Vorsprung bei diesem Imagekriterium auf 65 Prozent aus.

Alljährlich wählen die Leser der Autozeitschrift ihre Favoriten unter den Automobilen. 112.877 nahmen diesmal teil und entschieden sich unter 373 Modellen in zehn Kategorien - von Mini Cars bis Vans. Dabei kürten sie jeweils einen Gesamt- und einen Importsieger. Die Ergebnisse in der Gesamtwertung werden vor allem bei BMW Freude auslösen. Dem Hersteller gelang in drei Kategorien (Mittelklassse, Obere Mittelklasse und Luxusklasse) der Sprung aufs oberste Treppchen. Ebenso wie Volkswagen (Mini Cars, Kompaktklasse, Vans). Audi dagegen muss sich nach noch zwei Siegerplätzen im vergangenen Jahr diesmal gar mit nur einem bescheiden, und zwar ausgerechnet mit dem in der Kleinwagen-Klasse. Mercedes (Cabrios, Geländewagen) bestätigt die zwei ersten Ränge aus 2012.

Die Marken auf den vorderen Plätze unter den Importsiegern sind bunt gemischt, wobei auch hier die Münchner die Sektgläser heben dürfen. Der Konzernmarke Mini kam bei den Mini Cars auf Platz eins und drei und wurde mit dem Paceman in der Kategorie Kleinwagen Zweiter. Die weiteren Sieger in den Kategorien: Alfa Romeo MiTo bei den Kleinwagen,  Volvo V40 in der Kompaktklasse, Skoda Superb (Mittelklasse), Jaguar XF (Obere Mittelklasse), Aston Martin Rapide (Luxusklasse), Aston Martin Vanquish (Sportwagen), Ferrari 458 Spider (Cabrios), Range Rover (Geländewagen) und Seat Alhambra (Vans).

Eine Negativentwicklung beklagen die führenden deutschen Autoproduzenten bei ihrem Ökoimage. Bis auf Toyota verlieren die meistgenannten Marken an Akzeptanz. VW und Mercedes müssen bei diesem Kriterium jeweils einen Verlust von vier Prozentpunkten hinnehmen.

Mehr zu den Ergebnissen und der Studie lesen Abonennten in der aktuellen Ausgabe von Horizont.
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