BMW positioniert sich in den USA wieder als die "Ultimate Driving Machine"

Montag, 09. Januar 2012
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BMW stellt in den USA wieder den alten Markenclaim "The ultimate driving Machine" in den Vordergrund. Den Slogan, den Martin Puris 1975 entwickelt hatte, setzt BMW kontinuierlich seit 1975 ein. Allerdings war er durch die Joy-Kampagne etwas in den Hintergrund gerückt. In den USA ändert sich das nun wieder, wie die New York Times berichtet. Seit Samstag ist der neue TV-Spot on Air, für den Kirshenbaum Bond Senecal & Partners verantwortlich zeichnet. Die Agentur arbeitet seit August für die Premiummarke und verantwortet neben der klassischen Werbung auch die Händlerkommunikation. In dem 30-Sekünder stellt BMW in einer schnellen Schnittfolge einen BMW M3 Coupe, einen X5, das Konzeptmodell i8 und einen 7er BMW vor. Dazu sagt die Stimme aus dem Off. "Wir fertigen keinen Sportwagen, keine SUVs, keine Hybrid-Fahrzeuge und keine Luxus-Limousinen. Das Einzige, was wir fertigen, ist the ultimate driving maschine."

Dass BMW eine derart massive Kampagne startet, kommt nicht von ungefähr. BMW bringt in den USA 14 neue Modelle auf den Markt. Mit der neuen Kampagne will BMW zeigen, was künftig die "ultimate driving machie" ausmacht, wie Dan Creed sagt. Dafür kann der Vice President of Marketing bei BMW Nord-Amerika über ein leicht höheres Marketingbudget als im vergangenen Jahr verfügen.  In den ersten neun Monaten des Jahres 2011 hatte der Autobauer nach Kantar Media 109 Millionen US-Dollar in die Werbung gesteckt. Allerdings fokusiert sich BMW auch bei seinen Werbeauftritten. Anders als 2011 ist die Münchner Edelmarke genau wie Mercedes-Benz diesmal nicht beim Super Bowl am 5. Februar dabei. Die deutschen Hersteller sind diesmal nur mit VW und Audi in den Werbeblöcken vertreten.

In den USA hatte die BMW-Gruppe mit den Marken BMW, Mini und Rolls-Royce im vergangenen Jahr rund 306.000 Fahrzeuge verkauft. In diesem Jahr prognostiziert Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer der Edelmarke einen Anstieg der Verkäufe auf 339.000 Einheiten. mir
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