BMW-Chef Joachim Milberg hat das Lenkrad fest im Griff

Donnerstag, 08. November 2001

Es ist ein weiß-blaues Festival. Beim "Goldenen Lenkrad", dem Auto-Preis der "Bild am Sonntag", dominiert der Münchner Automobilhersteller BMW. Von fünf Kategorien konnten die Bayern zwei für sich entscheiden. Insbesondere der neue 7er hat die Juroren überzeugt.

Mit größtem Abstand ließ das neue Flaggschiff aus München seine Wettbewerber hinter sich und fuhr auf Platz 1 des Segments Oberklasse. Auf den weiteren Rängen folgen der Renault Avantime und der Chrysler Sebring. Auch jenseits der Straße machte ein Bayer das Rennen. Die Sonderklasse Geländewagen führt der BMW X5 an, gefolgt von der Konkurrenz aus Stuttgart mit der Mercedes M-Klasse und dem Jeep Grand Cherokee.

Bei der Wahl zum "Goldenen Lenkrad" stimmten 26 Juroren über 20 Modelle ab. Experten und Laien wie Walter Röhrl, Doppelweltmeister auf der Rallyepiste, und Ex-"Peep"-Moderatorin Nadja Abdel Farrag gaben ihr Votum ab. Erstmals bezog die "Bild am Sonntag" auch ihre Leser in die Abstimmung mit ein. Sie entschieden über Sieger und Platzierte in der Sonderklasse Cabrios.

Die Wahl der Leser war eindeutig: Über 64 Prozent stimmten für den Mercedes SL. In der Klasse Klein- und Kompaktwagen hat der VW Polo einen großen Auftritt. Der Kleine aus Wolfsburg, der von Auftritt zu Auftritt wächst und in seinen Maßen den Ur-Golf bereits überholt hat, kommt Mitte November auf den Markt. Er verwies seine Mitbewerber BMW Mini und Peugeot 307 auf die Plätze.

In puncto Mittelklasse hatte die VW-Tochter Audi die Nase vorn. Nach Platz 2 in der Sonderklasse Cabrio sicherte sich der Audi A4 auch noch Gold. Zufrieden kann sich Joachim Milberg nicht nur mit dem Abschneiden seiner Fahrzeuge zeigen. Der BMW-Chef erhielt das Ehrenlenkrad 2001. Redaktion und Verlag vergeben das Ehrenlenkrad für besondere Verdienste um das Automobil.
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