BGH weist Klage von Lafontaine gegen Sixt-Werbung ab

Freitag, 27. Oktober 2006

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Rechtsstreit zwischen dem Autovermieter Sixt und Oskar Lafontaine gegen den früheren SPD-Vorsitzenden entschieden. Das Karlsruher Gericht wies eine Klage des heutigen Politikers der Links-Partei gegen die Verwendung seines Fotos in Sixt-Anzeigen ab. Das Pullacher Unternehmen hatte 1999 nach Lafontaines Rücktritt als Finanzminister Anzeigen mit Porträtfotos von 16 Regierungsmitgliedern geschaltet. Lafontaines Bild war durchgestrichen, der Text lautete: "Sixt verleast auch Autos für Mitarbeiter in der Probezeit." Das Oberlandesgericht Hamburg hatte Lafontaine zuvor 100.000 Euro zugesprochen. jh
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