B-Max: Ford setzt alles auf die große Öffnung

Donnerstag, 08. November 2012
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Ford hat die B-Säule bei seinem Kompakt-Van B-Max weggelassen. Und zwar bewusst. Ein Vorteil: Ein Turmspringer kann vom Zehn-Meter-Brett durch das Auto hindurch springen. Wie, das zeigt der Autobauer in seiner neuen TV-Kampagne "Durchgehend geöffnet". Die Ingenieure des schwächelnden Autoproduzenten haben die B-Säule in die seitlichen Türen verschoben, so dass ein 1,5 Meter breiter Einstieg entstanden ist. Diesen Vorteil hat Regisseur Martin Campbell ("Golden Eye", "Casino Royale") nach einem Konzept von Ogilvy mit einem waghalsigen Stunt visualisiert. Ein Mann springt durch die Öffnung des seitlich aufgehängten Fahrzeugs und landet unverletzt im Olympia-Pool von Barcelona.

Die TV-Kampagne ist gestern gestartet. Print-Anzeigen schaltet Ford bereits seit Ende Oktober, interaktive iPad-Anzeigen kommen ergänzend dazu. Online soll der ungewöhnlich breite Einstieg des B-Max außer mit Hilfe des Spots speziell mittels der Sprungszene erlebbar gemacht werden. Eine Möglichkeit sind Sonderformate, in denen der Nutzer die Art des Sprungs, zum Beispiel eine Rolle vorwärts, selbstständig bestimmen kann. Außer Ogilvy hat Ford hat Wunderman und Mindshare für die Werbekampagne engagiert.

Die B-Säule befindet sich laut meine-auto.info bei einer Limosine zwischen den beiden Türen einer Seite, um eine Verbindung zwischen Fahrzeugboden und Dach herzustellen. fo
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