Autokonzerne stecken mehr Geld in die Werbung

Dienstag, 26. Mai 1998

Zur Stärkung ihrer Marktposition im Wettbewerb erhöhen Automobilkonzerne ihre Marketingbudgets inletzter Zeit deutlich. Die Werbeausgaben erreichen mit 2,708 Milliarden Mark 1997 neue Rekordhöhen. Das geht aus einer aktuellen Branchenanalyse des Nachrichtenmagazins "Focus" über den Kfz-Markt hervor. Der Studie zufolge wurden 1997 in Europa 13,4 Millionen Personenwagen neu zugelassen. Mit einem Marktanteil von 26 Prozent ist Deutschland der größte Automarkt Europas. Für 1997 konnten Deutschlands Autoproduzenten Wachstum im Export um 6,3 Prozent auf 2,8 Millionen Autos melden. Laut der "Focus"-Studie setzen die Autobauer vor allem auf Imagewerbung. 1997 wurden die Budgets allein für die Bewerbung der Unternehmen um 60 Prozent gesteigert. Von den 25 größten Konzernen im deutschen Automarkt erhöhten 13 die Werbeausgaben um einen zweistelligen Betrag, wie "Focus" herausfand. Opel steigerte als größter Autowerber das Volumen um zehn Prozent, die Deutsche Renault als zweitgrößterWerber um 29 Prozent, VW um 16 und Ford um 14 Prozent.
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