Audi bleibt auch in der Ära nach Jung v. Matt dem Agency-Network-Prinzip treu

Dienstag, 14. April 1998
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Auch ohne die Hamburger Werbeagentur Jung v. Matt, die sich von Audi getrennt hat und ab 1. Januar 1999 für BMW arbeitet, will die Volkswagen-Tochter das Prinzip des Agency-Network weiter pflegen. Es habe sich "als großer Pool für Kreativleistungen bestens bewährt", sagt Audi-Vorstandsmitglied Dr. Georg Flandorfer im HORIZONT-Interview (16. April). Audi, so Flandorfer, habe "den Erfolg im Tornister". Deshalb sei es für ihn kein Wunder, daß schon alle erstklassigen Agenturen angeklopft hätten, um ihre Dienste anzubieten. Zur Trennung von Jung. v. Matt, über deren Hintergründe reichlich spekuliert wurde, sagte Flandorfer: "Es ist eine Stilfrage, ob man die Gründe hierfür zuerst unter den Ex-Partnern be- und ausspricht oder daraus Stoff für Dritte macht." Daß die Gespräche von BMWausgingen, kommentierte Flandorfer mit den Worten: "Ich verstehe, daß man sich dort gerne an jenerMarke orientiert, die gerade in der Kundengunst mit ihren Produkten auf und davon fährt."
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