Arcor wagt Ausflug in vergleichende Werbung

Mittwoch, 05. Juli 2000

Mannesmann Arcor liegt derzeit im Clinch mit dem Ex-Monopolisten Telekom. Der Grund: Unterschiedliche Auffassungen über angemessene Durchleitungsgebühren für Telefongespräche. Gleichwohl wollen die Frankfurter den Vergleich mit ihrem Bonner Konkurrenten in den TV-Spots, an deren Ende die bekannten rosaroten Männchen vor der Schnelligkeit der Acor-ISDN-Leitungen kapitulieren, lediglich als ironischen Seitenhieb verstanden wissen. Nach diesem komparativen Beginn besinnt sich Arcor allein auf die eigene Stärke. Marke und Leistungen sollen in den Vordergrund treten. Daher wird der Spot, der von der Hamburger Agentur Töpfer Graneville Crone konzipiert wurde, künftig ohne den Key-Visual des Konkurrenten, mit drei verschiedenen selbstironischen Schluss-Sequenzen gezeigt. Zu sehen ist die dreimonatige TV-Kampagne auf allen zielgruppenrelevanten großen Privatsendern. Die großangelegte Kommunikationskampagne erstreckt sich zusätzlich auf den Printbereich und auf Below-the-Line-Maßnahmen, also Präsenz im indirekten Fachhandel, dem Internet sowie Direktmarketing-Aktivitäten.
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