Arcandor vor dem Aus

Donnerstag, 13. August 2009
Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick
Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick

Arcandor steht vor der Zerschlagung. Der Essener Mischkonzern mit den Marken Karstadt, Quelle und der Mehrheitsbeteiligung an Thomas-Cook-Reisen findet keinen Investor. Damit sind die Pläne des Vorstandsvorsitzenden Karl-Gerhard Eick den Handels- und Touristikriesen als Ganzes zu erhalten so gut wie vom Tisch. Knapp drei Wochen vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens will sich Arcandor nun auf die Suche nach Investoren für Konzernteile - vornehmlich für die Karstadt-Warenhäuser und den Versandhandel in der Sparte Primondo mit dem Flaggschiff Quelle - konzentrieren. Als möglicher Käufer für einen Teil der Karstadt-Warenhäuser gilt Kaufhof. Die Metro-Tochter will 60 der 90 Häuser übernehmen.

Ebenso soll es bereits Interessenten für die Sporthäuser und für Teile des Versandgeschäftes geben. Was die mögliche Zerschlagung für die Werbeinvestitionen und die Agenturbeziehung bedeutet ist derzeit noch völlig unklar. mir
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