Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute legt Jahresbericht vor

Dienstag, 30. Mai 2000

Im vergangenen Jahr erwirtschafteten die im Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute (ADM) zusammengeschlossenen privatwirtschaftlichen Marktforschungsinstitute zusammen 1,675 Milliarden Mark. Damit konnten die Institute ihren Umsatz im Vergleich zu 1998 um etwa 10 Prozent steigern und repräsentieren rund 65 Prozent des Umsatzes der Marktforschungsinstitute. Auch die Zahl der Mitarbeiter legte zu: Sie steigerte sich um 13 Prozent auf 7383 Angestellte. Das Wachstum führt der Arbeitskreis vor allem auf den hohen Informations- und Beratungsbedarf der Auftraggeber zurück. Entsprechend optimistisch schätzen sie das Konjunkturklima in der Marktforschung ein. Ein Drittel der Institute bezeichnet die Lage Ende vergangenen Jahres als sehr gut, weitere 62 Prozent sprachen von guten Verhältnissen und nur 5 Prozent bezeichneten ihre Situation als weniger gut. Auch die Zukunftsaussichten werden optimistisch beurteilt: Mit 57 Prozent glauben mehr als die Hälfte, dass sich die zukünftige Auftragslage bessern wird, 41 Prozent rechnen mit gleichen Verhältnissen und nur 2 Prozent der Institute befürchten eine Verschlechterung.
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