Apple schwenkt bei iPhone-Vertrieb um

Montag, 09. Juni 2008
-
-
Themenseiten zu diesem Artikel:

iPhone Apple Vertriebsmodell Financial Times USA Westeuropa


Die zweite Generation des iPhone könnte für Käufer erheblich billiger werden als der Vorgänger. Apple will angeblich sein Vertriebsmodell für das Gerät, das am heutigen Montag der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll, deutlich lockern. Wie die "Financial Times" unter Berufung auf infomierte Kreise berichtet, werden Mobilfunkprovider das Smartphone auch zu subventionierten Preisen anbieten dürfen.

Apple verzichtet demnach auch auf einen Teil der monatlichen Umsatzbeteiligung pro iPhone-Kunde, die von den Netzbetreibern an den Hersteller zu entrichten ist. Bislang mussten die Mobilfunk-Anbieter bis zu 25 Prozent der monatlichen Umsätze, die mit iPhone-Kunden erzielt wurden, an Apple abgeben.

Mit dem Strategiewechsel im Vertrieb des iPhones in den USA und Westeuropa will Apple offenbar dafür sorgen, sein erklärtes Absatziel von 10 Millionen Einheiten in diesem Jahr doch noch zu erreichen. Laut "Financial Times" wurden in diesem Jahr bislang erst 1,7 Millionen Geräte verkauft. jh



Meist gelesen
stats