Apple bringt seinen Tablet-Computer im März

Dienstag, 05. Januar 2010
Apple greift wieder an
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Im März 2010 will Apple seinen geheimnisumwobenen Tablet-Computer auf den Markt bringen. Das berichtet das "Wall Street Journal" in seiner aktuellen Ausgabe. Bereits Ende Januar soll das neue Produkt der Öffentlichkeit präsentiert werden. Der Zeitpunkt, dass die Nachricht jetzt durchsickert, verwundert nicht. Die weltgrößte Unterhaltungselektronikmesse CES steht vor der Tür. Wenn die Show in Las Vegas am 7. Januar eröffnet wird, werden etliche Hersteller neue Netbooks, Tablet-PC und E-Book-Reader vorstellen. Apple muss also die Neugierde der Branche weiter anfüttern. Immerhin scheint schon eines klar zu sein, billig wird das neue Apple-Technikwunder nicht. Experten rechnen mit einem Preis zwischen 700 und 1000 Dollar. Gleichwohl erhofft sich die kriselnde Print-Branche ein kleines Wunder. Sie erwartet, dass sich die Verbraucher künftig verstärkt für digitale Zeitungs- und Magazinangebote interessieren. Denkbar sind etwa digitale Abos, die über i-Tunes-Store verkauft werden. Bislang fristen die Tablet-PC im Markt aber ein Nischendasein. Ob Apple dies mit seiner Marketingkunst ändern kann, bleibt abzuwarten. Gerüchten zufolge will der Konzern aber bereits im ersten Jahr rund 10 Millionen Geräte verkaufen. Unmöglich erscheint es nicht. Bereits mit dem iPhone gelang es dem Microsoft-Konkurrenten, den Telekommunikationsmarkt kräftig umzukrempeln.

Und das wird nicht die letzte Überraschung sein. Wie der zum "Wall Street Journal"-Netzwerk gehörende Technologie-Blog „All Things D" berichtet, hat der Konzern für 275 Millionen Dollar Quattro Wireless gekauft. Das Unternehmen betreibt eine Plattform für Werbung auf mobilen Geräten. 

Bislang gehören Übernahmen nicht unbedingt zur Apple-Strategie. Im April 2008 stand der Chipdesigner PA Semi auf dem Einkaufszettel. Im Dezember 2009 erwarb der Computerkonzern den Musikdienst Lala.  Doch den Wachstumsmarkt Mobile Werbung will das Steve Jobs-Unternehmen nicht dem Wettbewerb alleine überlassen. Erst vor kurzem hatte Google für 750 Millionen Dollar den Vermarkter AdMob geschluckt. mir
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