Apotheker blicken skeptisch in die Zukunft

Donnerstag, 31. Juli 2003
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Apotheke TNS Emnid Großbritannien


28 Prozent der Apotheker befürchten einen starken Abbau der wohnortnahen und inhabergeführten Apotheke. Lediglich eine Minderheit der deutschen Apotheker erwartet innerhalb der nächsten zehn Jahre keine Veränderung. Zu diesem Ergebnis kommt die Healthcare-Forschung des Marktforschungsinstituts TNS Emnid.

Ein Drittel der Apotheker geht davon aus, dass sich innerhalb der nächsten zehn Jahre vermehrt Apothekerketten am Markt etablieren und einzelne Apotheker mehrere Apotheken betreiben. Knapp ein Viertel der Befragten meint, dass die Apotheke zukünftig stärker in Gesundheitszentren integriert wird. Die Ausweitung des Heim-Lieferservices, aber auch Verhältnisse wie beispielsweise in Großbritannien, wo sogenannte Drugstores im Supermarkt bereits zum Alltag der Arzneimittelversorgung gehören, erwarten viele Apotheker für die Zukunft. ork
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