Apfel-Kult: Somersby Cider eröffnet seinen eigenen Apple-Store

Mittwoch, 27. März 2013
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Weiße helle Räume, lange Warteschlangen schon vor der Eröffnung und Technologie-Gurus als Servicepersonal - wer in diesem Geschäft ein Angebot rund um den Apfel erwartet wird nicht enttäuscht. Allerdings sind hier nicht Digitalprodukte der Star, sondern der sehr analoge Apfelwein der Carlsberg-Marke Somersby Cider. Zum Launch in Großbritannien nutzt Somersby Cider die Strahlkraft der Marke Apple für das eigene Produkt. Damit begibt sich die von Fold 7 kreierte Kampagne "Less Apps, more Apples" in ein riskantes Fahrwasser. Im Spot selbst gibt es zwar keine direkte Anspielung auf Apple, doch der Konzern aus Cupertino ist bekannt dafür, auch bei einer bloßen Verwechslungsgefahr mit seiner Marke zu juristischen Mittlen zu greifen. So erhielt im Oktober 2011 das Bonner Café Apfelkind Post von Apple, das in dem Logo des Cafés eine zu große Nähe zum eigenen Markenzeichen zu erkennen glaubte. Auf ein Logo verzichtet der Spot von Somersby zwar, aber Apple hält seit Anfang dieses Jahres auch ein Patent auf sein Store-Design.

Spätestens an diesem Punkt könnte es für die Kamapgne von Somersby Cider kritisch werden, denn der TV-Spot parodiert das Innnenleben eines klassischen Apple Stores detailgetreu. Wie im realen Leben lassen sich die verschiedenen Apfel-Produkte an den einzelnen Präsentationstischen erklären. Dabei erfahren die Zuschauer, dass der Cider über Apple-Hightech-Features wie ein Docking-System, Wireless-Verbindung und Download-Möglichkeit. In einem Punkt ist der flüssige Apfel dem digitalen Apple sogar deutlich überlegen: "Works perfectly in direct sunligth." cam
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